Braucht mein Kind (noch) musikalische Früherziehung?

Bei der Arbeit mit älteren Kindern habe ich gemerkt, dass auch älteren Kindern nicht unbedingt die Grundlagen der Musik geläufig sind. Rhythmus Spüren, genaues Hören oder Melodien Nachsingen sind auch bei Älteren nicht selbstverständlich. Mein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindern der Altersgruppen 1-3 und 3-5 und 4-6.

Sie als Eltern werden einschätzen können, ob Ihr Kind bereits über die Grundlagen verfügt und vielleicht schon einen Instrumenten-Kurs in der Musikschule Köpenick besuchen kann.

https://www.berlin.de/musikschule-treptow-koepenick/

Lieder in anderen Sprachen machen auch Kindern Freude, die schon über musikalisches Handwerkszeug verfügen. Sie können sich dann schon besser auf die sprachlichen Aspekte des Unterrichts einlassen.

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Philosophie

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Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will. (Francois Rabelais) 

In den Klanghüpfer und Klangküken- Musikkursen wird genau das gemacht: spielerisch werden Kinder ermutigt, sich zu äußern, mitzumachen, zu singen, zu variieren. Wenn Kinder Ideen einbringen, werden diese in ein Lied oder Spiel umgesetzt. Die Kinder werden nicht frontal „bespielt“, sondern angesprochen und zum Mitmachen eingeladen. Kleine Gruppen ermöglichen diese individualisierte Arbeitsweise.

Goethe hat formuliert, dass Eltern ihren Kindern Wurzeln und Flügel geben mögen. Beides manifestiert sich in der Musik: der Rhythmus des Lebens, der „Beat“, die Kraft des Grundschlags stärken die Wurzeln; Melodien, Töne und Variationen verleihen „Flügel“, nämlich Leichtigkeit und Freude. Eltern und Kinder werden animiert, die Musik in den Alltag zu tragen und das Gelernte (gemeinsam) zu wiederholen.